Wohl ist die Welt so groß und weit

 

Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein,

das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein!

Dort wo aus schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus,

von Sigmundskron der Etsch entlang bis zur Salurner Klaus.

Heidi heidi heido heidi, heidi heidi heido heido,

heidi heidi heido heidi, heidi heidi heido.

 

Wo König Ortler seine Stirn hoch in die Lüfte reckt,

bis zu des Haunolds Alpenreich, das tausend Blumen deckt;

Dort ist mein schönes Heimatland mit seinem schweren Leid,

mit seinen stolzen Bergeshöhn, mit seiner stolzer Freud.

Heidi heidi …

 

Im Frühling, wenn’s im Tal entlang aus allen Knospen sprießt,

wenn auf dem Schlern im Sonnenhang der Winterschnee zerfließt,

da fühl ein eigen Sehnen ich und halt es nicht mehr aus,

es ruft so laut die Heimat mich, ich wandre froh hinaus.

Heidi, heidi …

 

Drum auf und und stoßt die Gläser an, es gilt der Heimat mein:

Die Berge hoch, das grüne Tal, mein Mädel und der Wein!

Und wenn es dann einst, so leid’s mir tut, mein Lebenslicht erlischt,

freu ich mich, dass der Himmel auch schön wie die Heimat ist!

Heidi, heidi …